#15 - Tipps & Tricks: Das machen wir bei der 2. Altbausanierung besser

Shownotes

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Umbaustories – dem Podcast rund um Hauskauf, Sanierung, Umbau und ehrlichen Erfahrungen aus der Praxis.

Ein 2. Mal umbauen? Klingt für die einen nach einem absoluten Albtraum und für die anderen nach einer Chance, das erlernte Wissen nochmal sinnvoll einzubringen.
Nadine & Tobi bauen gerade zum 2. Mal einen Altbau aus den 50er Jahren um und und hatten in den letzten Monaten einige Erkenntnisse, die sie in dieser Folge teilen.

Sie teilen ihre persönlichen Erfahrungen und geben wertvolle Tipps, wie man beim Umbau Kosten sparen und Fehler vermeiden kann. Dabei beleuchten sie wichtige Themen wie Eigenleistungen, die Auswahl von Gewerken und die Notwendigkeit einer guten Planung.

Wichtige Themen:
- Eigenleistung und wie man 30.000 Euro sparen kann
- Die Bedeutung der richtigen Gewerke und deren Planung
- Tipps zur Elektroplanung und das Vermeiden teurer Angebote
- Strategien für die Koordination und Kommunikation zwischen Gewerken

Wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über ein Abo, Kommentare und eine 5 Sterne Bewertung. Teilt ihn auch super gern mit euren Freunden, die gerade auch umbauen oder kurz davor stehen.🤗

Würdet ihr ein weiteres Mal umbauen? Oder seid ihr einfach nur froh, wenn die erste Baustelle abgeschlossen ist?

Hier findest du unsere Social Kanäle:
Steffi - ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@livinghousevibes⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
Nadine - ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@umbaustories⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ & ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@altbaumakeover⁠⁠⁠⁠

Transkript anzeigen

00:00:00: Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Umbau Stories, dem Podcast rund um Hauskauf, Sanierung, Umbau und ehrliche Erfahrungen aus der Praxis.

00:00:09: Hi, ich bin Steffi und

00:00:11: ich bin Nadine und wir sprechen hier über alles, was uns beim Umbau eines Hauses wissen sollte.

00:00:16: Von Planung hin zu Kosten und zu unseren Learnings.

00:00:19: Ja Nadine, schön, dass du heute uns durch die Folge leiten wirst und du hast, glaube ich, ein sehr spannendes Thema vorbereitet.

00:00:26: Da freue ich mich schon sehr drauf.

00:00:28: Aber... Wir machen ja auch immer so ein bisschen den Rückblick der Woche.

00:00:32: Deswegen würde ich gerne erfahren, wie war es bei dir auf der Baustelle?

00:00:37: Oh, die Baustelle war wild letzte Woche.

00:00:39: Wir haben wirklich zwei Angebote bekommen, wo ich dachte, ist das euer Ernst?

00:00:45: Ich muss, wir müssen glaube ich nochmal über die Angebote aus der Hölle sprechen irgendwann in der Folge.

00:00:50: Du kannst dir nicht vorstellen, was wir für ein Angebot bekommen.

00:00:52: Also, wenn du denkst, es ist ein Ablehenangebot, dann war das eins, okay, wir wollen es auf gar keinen Fall machen, kommt bloß nicht auf die Idee, das anzunehmen im Angebot.

00:01:01: Okay, dann bin ich jetzt trotzdem, da bin ich echt neugierig, sag mal, was war das Angebot?

00:01:06: Ja, ja, also es war, es waren fast zweihunderttausend Euro für ein Gewerk.

00:01:14: Okay.

00:01:14: Was ist das, ein Stockwerk obendrauf oder ein Aufzug?

00:01:17: Oder was habt ihr geplant?

00:01:19: Nee,

00:01:19: da ging es um die Fassade und um den Innenausbau.

00:01:23: Also klar, das Gewerk ist schon relativ groß.

00:01:26: Stuckateurgewerk, aber nein.

00:01:29: Also ich muss gucken, dass das noch mal in aller Ruhe an, ob da irgendwie ein Fehler drin war, ob sich irgendwann verrechnet hat oder ob da aussersehen.

00:01:36: Führhäuser mit eingebauten Remorden sind, keine Ahnung.

00:01:39: Das wollen wir jetzt in der Rühr noch mal prüfen und dann können wir noch über noch mal sprechen.

00:01:42: Aber das war, das wir so dachten, okay.

00:01:44: Also wir hatten witzigerweise einen anderen Stuckertür schon da ein paar Wochen vorher und der meinte, also er ist komplett ausgebucht.

00:01:50: Also er hat gar keine Zeit.

00:01:52: Er gibt trotzdem so ein Angebot ab und selbst das war vierzigtausend Euro günstiger.

00:01:57: Was war es so gegen bei dir so auf der Baustelle?

00:02:00: Also fairerweise muss ich sagen, ich habe überhaupt keine Baustelle gehabt letzte Woche.

00:02:04: Ich habe nämlich mich ganz viel mit unserem Podcast beschäftigt, dass wir hier technisch und schöne Folgen haben.

00:02:12: Und ich war am Wochenende Skifahren und habe quasi Freizeit genossen und ja, und habe meine Folge aber für heute schön vorbereitet.

00:02:20: Und diese Woche muss ich nochmal zur Ikea und muss da eine Küche anschauen für ein Studentenhaus.

00:02:27: Und dann nehme ich euch dann auf jeden Fall auf Instagram auch wieder mit.

00:02:31: Sehr spannend.

00:02:32: Hast du schon eine Tendenz?

00:02:33: Weil wir brauchen ja auch bald drei Küchen.

00:02:34: Welche Farbe wird's?

00:02:37: Ich schwank diesmal natürlich, wie soll es auch anders sein, zwischen beige und beige und hab noch schwarz ins Renten mit reingenommen.

00:02:45: Und bin mal gespannt, ich werde den Studenten einfach beides vorstellen und die dürfen dann auswählen, was sie haben möchten.

00:02:50: Oh cool.

00:02:51: Ja, dann würde ich vorschlagen.

00:02:53: Du erzählst uns mal, was du schönes vorbereitet hast.

00:02:56: Dein Thema ist nämlich sehr, sehr spannend.

00:02:58: Wir sind

00:02:58: ja jetzt gerade zum zweiten Mal einen Altbau und haben beim ersten Mal natürlich schon viel gelernt.

00:03:04: Es lief nicht alles optimal damals, wie es halt immer so ist.

00:03:06: Ich glaube auf jeder Baustelle geht immer irgendwas schief oder irgendwas läuft nicht so, wie man sich das wünscht.

00:03:11: Und dieses Mal habe ich mir Gedanken gemacht, was wir denn dieses Mal ganz bewusst anders machen.

00:03:17: Also ich möchte natürlich, dass... Unsere Zuhörerinnen sich das anhören und vielleicht dann auch sagen, okay, manche Fehler, die ich beim ersten Mal gemacht habe, die wir beim ersten Mal gemacht haben, passieren ihnen nicht.

00:03:28: Und das wäre mein Ziel auf jeden Fall heute für die Folge.

00:03:31: Ja, super spannend.

00:03:33: Wenn ich so überlege, was wir auch nicht mehr machen würden oder wo ich sagen würde, oh Gott, hätte ich es bloß gewusst im Vorfeld, da bin ich echt neugierig, was du da rausgearbeitet hast als Antipps.

00:03:44: Ja, also mein erster Tipp, was auf jeden Fall, man kann sich wesentlich mehr zutrauen, als man denkt.

00:03:50: Also gerade beim allerersten Umbau hat man ja wirklich meistens wenig Ahnung von der Materie, wenn man nicht aus diesem Berufsumfeld kommt.

00:03:57: Ich sag mal, Turmin, ich sind ja beides.

00:03:59: Leute aus dem Büro, das heißt, wir hatten wenig Berührungspunkte mit dem Thema Umbau und hatten auch so einen großen Respekt davor, weil wir dachten, okay, nee, das können wir nicht machen, das machen wir nicht, das wollen wir nicht, das können wir uns nicht zutrauen.

00:04:13: Und jetzt dann im Nachhinein haben wir festgestellt, dass wir... viel mehr selbst machen können.

00:04:19: Also das ganze Thema Eigenleistung kann man natürlich fast ausschließlich alleine machen mit vielleicht Familie und Freunden, je nachdem wie viele Leute man dann auch sind, dauert dementsprechend ein bisschen länger.

00:04:29: Aber ich sage mal so, wenn man vielleicht schafft, fünf, sechs Leute zusammenzutrommeln, zumindest mal für eine Woche, dann kommt man schon richtig vorwärts.

00:04:39: Wir haben das ja bei uns im Sommer, also wir haben das so gemacht, dass wir uns zehn Tage Urlaub genommen haben, also... Tobi und ich.

00:04:45: Und mein Bruder, seine Freundin.

00:04:47: Und dann waren meine Eltern noch am Wochenende dabei.

00:04:49: Und in Summe waren wir dann sechs bis acht Leute.

00:04:51: Das ist auch eine sehr, sehr gute Zahl, weil ich finde alles über sechs.

00:04:54: Da musst du schon mal gucken, okay, wie koordiniere ich das Ganze?

00:04:56: Wer macht was?

00:04:57: Du brauchst ja immer auch genug Aufgaben, die wirklich gemacht werden können.

00:05:01: Man denkt jetzt hier auf einer Baustelle gibt es immer genug Aufgaben.

00:05:04: Aber manchmal, wenn du halt zehn Leute bist, kann es halt auch sein, dass man sich gegenseitig im Weg steht oder dass der eine dem anderen gerade irgendwie ein Teil nur behindert, den er da eigentlich gerade fertig macht.

00:05:13: wollte.

00:05:14: Deswegen am besten trommelt ihr ein paar Leute zusammen.

00:05:17: Es hilft dann auch immer, wenn Leute vielleicht nur ein, zwei Tage kommen können.

00:05:20: Am Wochenende oder so, aber jeder hilft.

00:05:22: Es ist am Anfang natürlich Gold wert.

00:05:23: Das muss man ganz ehrlich sagen.

00:05:25: Und dann kann man wirklich hingehen und sagen, okay, man macht sich das Ganze auch wie so eine Art Plan.

00:05:30: Man schreibt sich auf, wie viele Tage haben wir?

00:05:33: Wie viele Leute sind wir?

00:05:34: Was sind alles die To-dos, die wir auch wirklich machen möchten?

00:05:38: Da ist man natürlich am Anfang auch so ein bisschen vielleicht falsch.

00:05:42: Also man hat sich da eine falsche Vorstellung von vorgenommen, was man als einem Tag schafft.

00:05:46: Grundsätzlich lässt sich auch sagen, es dauert immer alles länger, als man denkt.

00:05:49: Das heißt, wenn man sich denkt, am Wochenende mache ich auf jeden Fall das hier raus, dann schaffe ich das und das und das und das, das dauert immer länger.

00:05:55: Das ist aber auch normal.

00:05:56: Also ich glaube, jedem auf der Baustelle geht so.

00:05:58: Deswegen da entwickelt man mit der Zeit auch einfach so ein bisschen das Zeitgefühl, was ist realistisch und was ist vielleicht ein bisschen... optimistisch geplant.

00:06:05: Also selbst uns passiert das immer noch jetzt auch auf der zweiten Baustelle, dass wir denken, auch das machen wir mal schnell, einem Samstag und dann dauert es vier Samstage.

00:06:13: Also das passiert leider immer noch.

00:06:15: Das ist auch total ein spannender Punkt, weil gerade dieses ist, wir machen mal eben schnell, sorgt natürlich auch dafür, dass man oft gar kein Gefühl hat, warum auch ein Fremdverdabe von diesem Gewerk einfach auch teurer wird, als man selber gedacht hat.

00:06:32: Ich sage mal so alles, was zerstört wird und abgebaut wird, kann man in der Regel ja auch nicht ganz viel kaputt machen und falsch machen und sich damit natürlich auch viel Geld sparen.

00:06:42: Absolut.

00:06:43: Ja, das ist ja das größte Thema.

00:06:45: Also wir haben mal nachgerechnet, wie viele Stunden wir jetzt bisher in Eigenleistungen erbracht haben.

00:06:49: Ich meine, das war für uns damals relevant, weil wir bei der Bank einen gewissen Eigenanteil natürlich auch eingerechnet haben, weil auf der Basis ergibt sich ja mal die Kreditsumme und wenn du halt ein bisschen was selber machen kannst, reduziert sich die Kreditsumme und die Zinskonditionen sind einfach besser.

00:07:03: Also natürlich kann man sagen, ich mache gar nicht selber und ich vergebe alles.

00:07:08: Dann ist immer die Frage reicht am Ende der Kredit dafür und gibt die Bank auch dir dann den Kredit in der Höhe?

00:07:13: Wenn du sagst, ne, ich mach hunderttausend Euro mehr, weil ich mach hier möglich nichts, haben wir jetzt oft gehört, dass das dann leider offenter O-Kriterium ist, weil einfach die Summe nachher nicht ausreicht.

00:07:23: In den nachgerechnet wie viele Stunden haben wir bisher auf der Baustelle verbracht und haben dann da mal einen Stundenlohn von fünfzig Euro angenommen, was ja hier im süddeutschen Bereich leider ein normaler Stundenlager ist.

00:07:35: Wie wir jetzt auch gelernt haben, in manchen Gewerken noch viel, viel, viel mehr.

00:07:38: Also, fünfzig Euro ist wirklich eher günstiger Durchschnitt, muss man hier sagen.

00:07:42: Und gerade das ganze Thema Entkernung ist natürlich auch... sehr arbeitsintensiv.

00:07:48: Also das lassen sich hier natürlich auch bezahlen.

00:07:50: Ist jetzt nicht so, dass man da hinsitzt und das danach wird zwar schon fertig ist.

00:07:54: Auch die Profis brauchen da ihre Tage.

00:07:56: Also klar, wir waren sicher ein bisschen langsamer als Profibetrieb.

00:07:59: Aber auch das dauert mir mal.

00:08:01: Die sind auch nicht nach zwei Tagen durch.

00:08:02: Also es lohnt sich dann auch nicht zu sagen, okay, die sind wesentlich schneller als wir, weil die Massen müssen trotzdem runter und erst mal auch raus.

00:08:10: Und egal, wie viele Leute du bist, klar, wenn du jetzt zwanzig Leute bist, geht es natürlich schneller und du alles abgestimmt hast miteinander.

00:08:15: Aber Im Grunde ist die Arbeit da und die Arbeit dauert auch bei den Profis länger und dementsprechend kam ich glaube ich dann bei meinen Rechnungen auf knapp dreißigtausend Euro, die wir jetzt mit der Eigenleistung schon mal eingespart haben.

00:08:27: Also

00:08:27: dreißigtausend Euro, das ist das Jahr, du musst ja auch immer überlegen, wie lange braucht man denn um dreißigtausend Euro auch wirklich netto, also nach Steuer, wenn man selber zur Arbeit gegangen ist, dann bezahlen kann.

00:08:40: Also von daher ist es auf jeden Fall ein sehr wertvoller Tipp, dass man da doch einiges selber machen sollte.

00:08:46: Man kann sich mittlerweile auch echt gut auf Social Media inspirieren lassen.

00:08:50: Wie machen andere Leute das?

00:08:51: bei YouTube gibt es ganze Tutorials.

00:08:53: Also wirklich da auch in das Selbstvertrauen reingehen und sagen, okay, ich habe es vielleicht noch nicht gemacht, aber ich mache mir jetzt noch einen Plan.

00:08:59: Ich lasse vielleicht jemanden drauf schauen, der schon mal umgebaut hat, sei es in der Familie, sei es Freunde, es gibt ja immer jemanden, den man vielleicht fragen kann.

00:09:06: Und die selber auch ein bisschen was gemacht haben und sagen, hey, das ist mal unser Plan.

00:09:09: Also ich würde wirklich hingehen, kann ich mir Urlaub nehmen.

00:09:12: Wenn ja, wie viele Tage kann ich mir Urlaub nehmen?

00:09:14: Wen könnte ich noch mobilisieren?

00:09:15: Wer hat vielleicht Zeit und wem kann ich das auch wirklich zumuten, sich ein paar Tage vielleicht?

00:09:21: dafür freizuschaufeln.

00:09:22: Und wenn es nur ein Wochenende ist, das hilft ja auch manchmal schon.

00:09:25: Und dann würde ich mir aufschreiben, welche Dinge mache ich nach.

00:09:29: nacheinander.

00:09:29: Also ich fange natürlich wahrscheinlich erst mal an mit dem obersten Teil.

00:09:33: Also wir haben uns von oben nach unten runter gearbeitet und haben uns dann quasi von der Außenschicht nach innen.

00:09:38: Also wir haben mit den Tapeten angefangen, haben dann geguckt, okay, was ist da noch drunter?

00:09:41: Weil ganz oft sind ja unter den Tapeten noch irgendwelche Tapeten oder irgendwelche anderen Materialien wie so Holzdecken oder Holzvertefelung.

00:09:48: Dann geht man auf den Boden, dann guckt man sich die Wände an.

00:09:51: So und das ist jetzt unsere Grundentklärung.

00:09:53: Was uns zum Beispiel jetzt immer noch fehlt, sind die Fenster, die müssen wir noch raus machen und natürlich auch das Dach.

00:09:57: Aber das machen wir erst, wenn die neuen Fenster geliefert werden und wenn natürlich auch das neue Dach dann auch in den Startlöchern steht.

00:10:03: Für uns in der Nachbarschaft, da gibt es zwei Häuser, die sind komplett... komplett entkernt.

00:10:08: Da kannst du komplett durchgucken.

00:10:09: Alle Fenster raus, alle Dachziegel sind schon runter und das ist schon seit, ich glaube, Silvester.

00:10:14: Also wir laufen da regelmäßig dran vorbei, weil Baustellen angucken ist ja schon spannend.

00:10:18: Und da siehst du, da geht gerade nichts vorwärts und das Haus ist einfach komplett im Durchzug.

00:10:23: Da haben wir uns nicht für entschieden, das so zu machen, weil wir gesagt haben, okay, wir nutzen jetzt dann halt die über diese Winterzeit, um alles fertig zu planen.

00:10:30: Und wenn es dann soweit ist, müssen wir halt dann so mal eine Woche nehmen oder ein paar Tage um das Ganze nochmal final dann.

00:10:36: richtig zu entkernen, wie jetzt noch die Fenster zu entfernen.

00:10:39: Ich glaube, da ist auch ein ganz guter Punkt, wenn man seine Gewerke schon ausgewählt hat, dass man das vielleicht auch mit denen gut abstimmen kann.

00:10:46: Also wenn ich weiß, die Fenster können dann und dann kommen oder die Elektrik wird als erstes gemacht.

00:10:51: Ich denke, es ist für die auch ganz angenehm, wenn halt noch nicht alles auf Durchzug

00:10:56: ist

00:10:57: bzw.

00:10:57: wenn es dir oben auf dem Kopf nicht regnen kann, weil es ist ja jetzt auch wirklich schon noch kalt.

00:11:02: Also von daher, glaube ich, ist der Weg, den ihr jetzt gewählt habt, zumindest für die Baustelle an sich, eine schönere und angenehmere Arbeit.

00:11:11: Okay, und was gibt's denn sonst noch, wo du sagst, das sollte man auf jeden Fall beim Umbau berücksichtigen?

00:11:17: Also da leitest du jetzt gerade schon perfekt über Zuteil.

00:11:20: zwei, denn mein zweiter Tipp sind die Gewerke und die Übergänge.

00:11:25: Da hatten wir hier bei uns am Haus schon einiges an Lehrgeld, weil wir einfach für manche Gewerke nicht übergreifend gedacht haben.

00:11:32: Also zum Beispiel diese ganzen Blechthemen am Dach oder ... rund ums Haus.

00:11:39: Das sammelt sich auch am Ende und wenn man das vielleicht bei einem Gewerk, wie zum Beispiel dem Sanitärbetrieb oder den Zimmermann schon mit ein kalkuliert, wird das Auftragsvolumen natürlich für diesen einen Betrieb größer und dementsprechend hat man da auf jeden Fall Sparpotenzial, also nochmal ein drittes Gewerk mit reinziehst, die natürlich erstens teurer sind in der Regel, plus auch nochmal die Übergänge, ein bisschen... verkomplizieren können.

00:12:03: Also es gibt auf der einen Seite die Preise, die man damit dann im Idealfall vielleicht noch so ein bisschen reduzieren kann, weil wir haben die Erfahrung gemacht, wenn der Umfang größer wird, hat man einfach auch mehr Möglichkeiten nochmal so ein bisschen zu verhandeln.

00:12:15: Wenn es nur ein Gewerk ist und man sagt, du machst das nur die Blecharbeiten, ist da nicht viel Möglichkeit dazu zu sagen, okay, aber du hast doch den Rest auch noch, den du machen kannst.

00:12:23: Das ist der erste Punkt.

00:12:24: und der zweite Punkt sind einfach diese Übergänge.

00:12:26: Je mehr Fremdfirmen und Übergänge man hat innerhalb einer Baustelle, desto höher ist natürlich auch das Fehlerpotenzial.

00:12:33: Also wenn du jetzt sagst, okay, ich habe wirklich für jedes kleine Fizle gewerkt, ein extra Betrieb, dann müssen die sich alle miteinander absprechen.

00:12:40: Also je mehr... Je mehr Parteien involviert sind, desto höher ist einfach das Risiko, dass nachher irgendwas schiefgeht.

00:12:46: Und deswegen achten wir dieses mal brutal darauf, dass wir einfach sagen, okay, welches Gewerk kann möglichst viel abdecken.

00:12:54: So, zum Beispiel unser Zimmermann baut jetzt auch unser Treppenhaus.

00:12:58: Das haben wir jetzt komplett mit ihm geplant.

00:13:01: Das heißt, hätten wir jetzt da wieder noch ein... Robauer involviert, hätten die Anschlüsse wieder geprüft werden müssen.

00:13:07: Soll ja im Ende auch alles dicht sein, es darf nicht reinregnen.

00:13:09: Aber wer nimmt dann am Ende auch, wenn da irgendwas schiefgeht, das Thema auf sich.

00:13:13: Und wenn natürlich ein Gewerk alles macht, hast du einfach natürlich viel viel viel weniger Fehlerpotenzial.

00:13:20: Das ist auf jeden Fall ein super Tipp, denn auch ich kenne das aus unserem Umbau, dass wir eben nicht gut abgestimmt waren.

00:13:27: Ich wusste auch damals nicht ganz genau, wer kommt denn als Nächstes und wer macht was.

00:13:30: Also für mich war zum Beispiel auch vor der Renovierung total unklar.

00:13:34: Was macht einen Flaschner?

00:13:36: Was macht der eigentlich?

00:13:37: Also es wusste ich nicht.

00:13:38: Also ich musste wirklich mich da auch einlesen.

00:13:42: Was heißt denn Bleche machen?

00:13:43: Was sind Anschlüsse und so weiter?

00:13:46: Und ich glaube, da macht es einfach auch Sinn.

00:13:49: Also ich vielleicht auch über Social Media oder über YouTube wirklich mal so eine Hauszahnierung anzuschauen und zu schauen, okay, welche Gewerke kommen denn da?

00:13:59: Wer macht was nacheinander?

00:14:00: Ich glaube, wir haben dafür ja auch schon mal eine Podcast-Folge.

00:14:04: aufgenommen, ganz am Anfang, da könntest du vielleicht mal drunterschreiben, welche das war, so dass man sich wirklich in diese einzelnen Gewerke erst mal ein bisschen einlesen kann, um festzustellen, was kann ich denn auch zusammen verwenden.

00:14:18: oder für mich war zum Beispiel auch nicht klar, dass euer Treppenhaus auch aus Holz sein kann, denn die hatten damals eine ähnliche Idee, wir haben ja hier auch drei Parteien und haben dann gesagt, okay, wir würden gerne auch das Treppenhaus nach außen legen, damit wir mehr Fläche gewinnen und damit auch jede Wohnung dann einzeln einen Zugang hat, um es dann auch ein bisschen leiser zu machen für die anderen Parteien.

00:14:40: Und haben uns aber aufgrund der Kosten, das war dann auch von einem Rohbauer das Angebot, kann ich sagen lag grob bei hunderttausend Euro.

00:14:47: Ich sag auf gar keinen Fall.

00:14:48: Ich kann ja nicht nur Treppen für hunderttausend Euro bauen.

00:14:51: Es ist ja kein, also so.

00:14:54: Und im Nachhinein denke ich mir jetzt schade, dass wir die Idee nicht hatten, mit dem Zimmermann oder dass da keiner auf die Idee gekommen ist.

00:15:01: dass wir das auch so hätten lösen können.

00:15:04: Und ich glaube, da ist die Recherche und auch das, was andere an Erfahrungen schon gemacht haben, super wichtig, dass man sich dafür einfach Zeit einplanet.

00:15:15: Absolut, es lohnt sich auf jeden Fall auch, selbst zu recherchieren.

00:15:18: Also was wir auch fast gestellt haben, je weniger Wissen du halt hattest, wenn du in einem Betrieb gegenüberstehst und der weiß, okay, die haben gar keine Ahnung, ist es natürlich auch viel leichter dir irgendwas zu verkaufen, wenn du nachher sagst, hey, das war doch jetzt viel zu teuer oder warum musst du dafür so viel bezahlen?

00:15:33: Das wollten wir doch gar nicht.

00:15:34: Also eure eigene Recherche ist heutzutage, wo wirklich jede Minute Geld kostet.

00:15:39: Absolut.

00:15:40: Unabdingbar.

00:15:41: also das braucht man auf jeden fall.

00:15:42: und auch wenn man sagt ich kenne mich gar nicht aus mittlerweile es gibt so viel angebot ja auch auf social media wie wir schon gesagt haben es gibt es gibt für alles mittlerweile irgendwie ein kanal es gibt auch für alles video material.

00:15:55: also es wird einem ja schon wie auf dem silver tablet serviert man muss es nur noch angucken.

00:16:00: Und kann dann für sich dann auch rausziehen, okay, was was möchte ich und was möchte ich halt auch nicht.

00:16:04: Und das würde ich auf jeden Fall empfehlen, dass man sich dann nicht auf die einzelnen Gewerke verlässt und sagt, ja, ja, die machen das schon.

00:16:10: Für solche Stellen ist auch oft immer natürlich ein Architekt oder ein Planer ganz gut.

00:16:14: Ein Architekt, hatten wir auch schon darüber gesprochen, ist natürlich sehr preisintensiv, wenn man da das gesamte Programm möchte.

00:16:20: Und deswegen würde ich einfach... ganz klar empfehlen, lest euch rein, stellt Fragen, es gibt keine dummen Fragen, ist ein blöder Spruch, aber tatsächlich, je dünmer die Fragen sind, desto mehr lernt man.

00:16:31: Und wenn, man merkt ja auch schon, wie ... reagieren, vielleicht die Gewerke darauf, wenn man mal ein paar besondere Wünsche hat oder ein paar besondere Fragen hat, wird das abgetan mit, ja, nee, machen wir eh nicht, oder wird da wirklich die Zeit genommen und wird da überlegt, okay, finde ich einen guten Ansatz, kann ich mal überlegen, weil da auch da trennt sich ja die Spreu vom Weizen, ja, hatten wir auch schon alles da.

00:16:50: Bei der Gewerkeplanung ist da natürlich noch ein Punkt wichtig, die erst ein bisschen nachgelagert kommt, wenn ihr euch wirklich für die Gewerke auch entschieden habt.

00:16:56: Und zwar würde ich immer dafür sorgen, dass sich die einzelnen Betriebe in irgendeiner Form kennenlernen, sei es über WhatsApp, sei es auch auf der Baustelle, um einfach zu sagen, okay, die eine Gewerkehälfte beginnt hier und die nächste Gewerkehälfte macht dann dort weiter.

00:17:13: Einfach, dass man weiß, okay, dieser Stand muss erarbeitet werden im Laufe der Baustelle, damit das nächste Gewerk direkt daran anschließen kann.

00:17:22: Und wenn natürlich die Gewerke sich untereinander kennen oder schon mal gesprochen haben oder zumindest wissen, okay, ich kann den anrufen, wenn ich Rückfragen habe.

00:17:29: erleichtert euch das auf jeden Fall die Baustellenzeit um einiges.

00:17:33: Also Kommunikation ist da wirklich der Schlüssel, weil das geht ganz oft leider verloren, dass nicht gesprochen wird, dass der eine denkt, der macht das noch und der denkt aber, nee, nee, das macht der Nächste.

00:17:43: Und so ist es halt so eine Verkettung von Annahmen, die nachher gar nicht eintreten und dann stehst du da und denkst dir, jo.

00:17:50: Perfekt, hat jetzt keiner gemacht und niemand fühlt sich dafür zuständig, um das zu vermeiden.

00:17:55: Am besten frühzeitig, sobald ihr wisst, okay, Gewerk A ist das Gewerk B, ist das Gewerk C, ist der Betrieb, alle mal miteinander vernetzen und wirklich klar machen, dass, wenn Dinge noch fehlen, dass das kommuniziert wird.

00:18:07: Klappt in der Theorie besser als in der Praxis, muss man auch sagen, weil ganz oft ist es dann wirklich, wenn es dann soweit ist und wirklich die Kommunikatione des Staffel müssen, dass man erst dann merkt, okay.

00:18:17: Hier ist jetzt zwar schief gegangen, aber wenn ihr das irgendwie steuern könnt, dann versucht das bestmöglich direkt von Anfang an so zu kommunizieren.

00:18:26: Ich glaube auch, dass hier ganz wichtig ist als Erfahrungstipp jetzt zum Beispiel von meiner Seite.

00:18:31: Immer wenn ein Gewerk abgeschlossen ist, sollte auf jeden Fall eine ordentliche Abnahme stattfinden.

00:18:37: Denn sobald auch das nächste Gewerk einmal irgendwie tätig war und drüber gearbeitet hat, entscheidet immer der vorherige, also ich sage jetzt einfach mal... Beispiel Fußboden, wenn man die Fußbodenheizung verlegt hat und als nächstes kommt dann der Fußbodenleger oben drauf und der beginnt und sagt, dass das hier alles irgendwie pusht, das kann ich so nicht machen.

00:18:59: Ich muss jetzt hier abbrechen.

00:19:01: Dann kann das vorherige Gewerk auch schon sagen, oh nee, das gilt als abgenommen, denn es wurde schon weitergearbeitet.

00:19:08: Also immer bevor man wirklich startet, empfehle ich, dass die Gewerke vernünftig abgenommen werden.

00:19:14: Und wenn man das selber nicht kann, dann ist es vielleicht sinnvoll, den Bodenleger einmal kommen zu lassen, wenn er das ermöglichen kann, um sich das Gewerk anzuschauen und zu sagen, ja wohl, so ist es perfekt.

00:19:25: Da können wir in einer Woche wie geplant starten, denn Sonst verschieben sich ja auch oft die Gewerke nach hinten und vielleicht hat der Bodenleger dann gar keine Zeit mehr zu arbeiten, weil er nicht direkt anfangen konnte, so wie er sich das eingeplant hatte.

00:19:40: Ja, absolut, hast du vollkommen recht.

00:19:42: Das ist auch ganz, ganz wichtig.

00:19:43: Genauso wichtig wie der nächste Punkt, dass man sich... auch während der Umbauphase Zeit für die Vergleiche nimmt.

00:19:49: Also wirklich unser Motto, weil dieses Mal vergleichen, vergleichen, vergleichen, dass wir einfach sagen, okay, wir holen zu jedem Gewerk mindestens drei Angebote ein und gucken dann auch wirklich im Detail nicht nur die Summe an, sondern wir gucken uns an, was steht wirklich im Angebot, warum sind Leistungen unterschiedlich?

00:20:06: Haben wir das nicht dabei um Fixpreise oder sind das noch offene Kosten mit bis zu dreißig Prozent mehr?

00:20:12: Also da wirklich nicht nur hingehen und sagen, okay, kostet fünf mehr.

00:20:16: Jetzt mal wird gesagt, der Betrieb B, sondern wirklich schauen, okay, was ist denn der Leistungsumfang?

00:20:21: Also, was bekomme ich denn vielleicht auch für das Geld mehr?

00:20:24: Weil ganz oft ist es dann auch wirklich so, manchmal jeder Betrieb hat so seine eigene Artenangebote zu stellen, die einen sagen, okay, ich gehe mit einem möglichst günstigsten Angebot rein, dass ich den Auftrag kriege und lässt sich dann aber nach oben hinter so ein bisschen die Sachen offen und du bist dann da am Ende und denkst, was?

00:20:38: Wie kann das denn sein?

00:20:39: Das hat natürlich massiven Einfluss nachher auf deine Kreditsumme, aber wenn du einen Betrieb nimmst, der ich sag mal, vierzigtausend Euro günstiger ist als ein anderer Betrieb bei einem großen Umfang und du beauftragst den und nachher kommen da noch mehr Kosten, damit planst du ja nicht.

00:20:54: Das ist ja wirklich das Ding.

00:20:54: Man soll ja mal einen Puffer einplanen, aber sagen wir mal ehrlich, der Puffer ist so schnell verpufft in der Realität, so schnell kannst du gar nicht gucken.

00:21:01: Ja, beim Puffer ist es ja auch so, wenn du dann mal losgelegt hast, ja, du hast immer Sonderwünsche und wenn ich ganz ehrlich bin, der Puffer geht immer dafür drauf, dass du doch nochmal eine andere Türkelinge möchte, es ist ein anderes Schaltersystem.

00:21:18: Der Puffer ist eher für Sonderwunsch, also zumindest bei uns immer draufgegangen.

00:21:25: Ich kenne auch tatsächlich niemanden, der gesagt hat, auch unsere Baustelle war günstiger als ich erwartet hatte.

00:21:30: Wir haben unseren Puffer so groß geplant, der hat perfekt gepasst, wir haben sogar noch Geld übrig.

00:21:35: Ich kenne niemanden, bei dem das so war.

00:21:39: Ja, also es ist wirklich so.

00:21:42: Also es ist wirklich so, nehmt euch da auf jeden Fall die Zeit, vergleicht die Angebote, seid ihr auch kritisch, hinterfragt das Ganze.

00:21:49: Wir machen zum Beispiel immer eine kleine Angebotsanalyse mit ChatGPT, man kann da die einzelnen... Bereiche rein tippen oder abfotografieren und sagen so vergleicht es bitte mal mit dem Durchschnitt, wo sind hier wieder noch Sparpotenziale?

00:22:02: Also Dinge, die man vielleicht nachher nicht sieht.

00:22:04: Virore oder irgendwelche Leitungen, vielleicht gibt es Alternativen, die genauso gut sind, aber ein bisschen günstiger sind.

00:22:10: Also da ist KI wirklich ein super großer Helfer.

00:22:14: Also man kann natürlich da auch optimal schauen, wo ist noch Sparpotenzial drin im Allgemeinen und ist das ein fairer Preis.

00:22:21: Ich meine, da muss man auch sagen, es ist immer von... Bundesland, nicht nur von Bundesland, von Stadt zu Stadt ist es schon unterschiedlich.

00:22:28: Das bei dir zum Beispiel sind die Handwerker wahrscheinlich immer ein bisschen teurer als bei uns.

00:22:33: Weil es natürlich, wenn wir uns in die Richtung Stadt orientieren, Richtung Stuttgart, wird es natürlich auch immer ein bisschen teurer als immer in die andere Richtung, ein bisschen ländlicher orientieren.

00:22:43: Und da macht es auf jeden Fall Sinn zu gucken, okay, wen frage ich an und wen kann ich da wirklich auch vielleicht... Am Ende gut vergleichen.

00:22:51: Also wenn es natürlich zwei Betriebe sind, die aus dem gleichen Ort kommen zum Beispiel, ist es natürlich gut zu vergleichen.

00:22:57: Okay, was ruft der eine auf?

00:22:59: Was ruft der andere auf?

00:23:00: Und dann für sich entscheiden, okay, nehme ich jetzt das günstigste Angebot, weil da schon alles drin ist, oder nehme ich da vielleicht den, der ein bisschen teurer ist, obwohl der Leistungsumfang einfach noch ein bisschen größer ist.

00:23:10: Also da lohnt es sich wirklich auch die Zeit zu investieren und da nicht vorschnell sich direkt zu entscheiden, sondern da auch wirklich, lieber mehr zeitlichen Puffer einzuplanen.

00:23:20: Ja, mega spannend.

00:23:21: Super, vielen Dank.

00:23:22: Das sind auf jeden Fall richtig, richtig gute Tipps.

00:23:24: Mein nächster Tipp wäre auf jeden Fall, dass man sich vorab klar darüber wird, was man wirklich möchte.

00:23:31: Vor Beginn der Baustelle will man ja gesühlt alles.

00:23:34: Also Pinterest ist da fluch und segend zugleich.

00:23:37: Man lässt sich inspirieren.

00:23:38: Man sieht das, man sieht das.

00:23:39: Man nennt sich auch, ja, das will ich, das will ich, das will ich.

00:23:41: Und irgendwann nimmt das Ganze einen Rahmen an.

00:23:44: jenseits von gut und böse und dementsprechend würde ich Pinterest nutzen, gar keine Frage.

00:23:48: Ich würde mir auch Listen machen mit Dingen, die mir gut gefallen und würde die dann aber wirklich realistisch betrachtet schauen, okay, was können wir wirklich umsetzen?

00:23:57: Und was können wir auch weglassen?

00:23:59: Gerade zum Beispiel im Badezimmer braucht man eine Badewanne.

00:24:01: Will ich die wirklich oder will ich die nur, was sie schön aussieht?

00:24:04: Da also wirklich auch intensiv recherchieren.

00:24:06: Erst mal, was möchte ich?

00:24:07: Und dann auch wirklich bei den Marken.

00:24:09: Schauen, welche Marken möchte ich verbauen?

00:24:11: Weil ganz oft lässt man sich dann hier dann gar keine Ahnung hat, einfach brieseln und dann sagen die Betriebe ja, mach doch das, das machen wir immer so, das ist super.

00:24:18: Und guckt gar nicht, welche vielleicht besseren oder günstigeren Alternativen gibt es noch.

00:24:23: Also da wirklich sich das nicht absprechen lassen, dass man sich wirklich selber damit auseinandersetzt und auch selber für sich festlegt, okay, das möchte ich und das brauchen wir und darauf könnte ich vielleicht verzichten.

00:24:35: Ja, mega.

00:24:36: Das ist auf jeden Fall super wichtig, denn ich kann das auch von mir.

00:24:39: Ich entdecke dann was und sage, wow, das muss es jetzt werden.

00:24:42: Das ist der absolute, ja, das ist mein Traumbad.

00:24:46: Und wenn man dann mal ganz realistisch reinschaut.

00:24:50: muss man auch sagen, ja, es muss ja auch noch ein Grund geben, in ein schönes Urlaubshotel zu gehen oder ähnliches, weil manche Dinge sind einfach auch für zu Hause, wenn das Budget klein bleiben soll, nicht umsetzbar.

00:25:02: Egal wie viel Mühe man sich gibt, man kann sich so wunderschön machen, man kann echt eine tolle Oase erschaffen, auch für kleinere Geld, aber manche Dinge sind einfach wirklich unverhältnismäßig teuer.

00:25:15: Absolut.

00:25:16: Ja, und dass man auch einfach sagt, okay, vielleicht kann ich jetzt nicht alles machen.

00:25:19: Aber ich kümmere mich jetzt im ersten Schritt, solange das Budget halt noch da ist, um die Basics.

00:25:24: Also ich such da wirklich Dinge aus, die mir hoffentlich lange, lange Zeit gefallen.

00:25:29: Und mit Deko, mit Wandfarbe, mit vielleicht so ein paar Accessoires kannst du nachher immer noch ein bisschen was rausholen.

00:25:33: Wichtig sind natürlich Dinge, die man nicht so einfach wieder austauschen kann.

00:25:36: Wie, welche Farbe bekommt die Küche?

00:25:38: Welche Farbe bekommt der Boden?

00:25:40: Aber das sind alles Dinge, die kommen erst später.

00:25:42: Die sind ein bisschen nachgelagert, dass man sich da natürlich auch die Zeit nimmt, das gut festzulegen, dass man nicht nach drei Jahren sagt, nee, das gefällt mir jetzt gar nicht mehr.

00:25:50: Ich gehöre auf jeden Fall auch zu denen, die sich immer wieder bei Pinterest was Neues ausdenken und denken, ich hätte es so machen können und so machen können.

00:25:58: Ich glaube, es ist wichtig, sich selber erstmal aufzuschreiben, was will ich wirklich haben und was brauche ich auch und dann... fest nach dem Budget arbeiten.

00:26:06: Und wenn man selber nicht kann, weil man immer wieder dazu neigt, doch nochmal zu sagen, oh, das und das.

00:26:11: Mein Mann ist da ja schon die Spaßbremse.

00:26:13: Der sagt da nämlich immer schön, Steffi, jetzt gibt es keine Sonderwünsche mehr, jetzt ist Schluss.

00:26:18: Und vielleicht Nadine, fasst du uns nochmal zusammen, auf was es jetzt wirklich ankommt.

00:26:24: Witzig, mein Mann ist auch die Spaßbremse.

00:26:25: Das scheint wohl irgendwie bei uns generell so verteilt zu sein, dass die Frauen immer natürlich alles schön haben wollen, noch mehr und noch mehr.

00:26:32: Und Männer sagen, Ich meine, es ist ja auch gut, dass jemand dann mal auf die Bremse tritt und sagt, so, das ist jetzt leider außerhalb des Budgets.

00:26:37: Ich hätte es auch gerne schön, aber das geht einfach jetzt nicht.

00:26:40: Ja, fassen wir mal kurz zusammen, was wir gequatscht haben.

00:26:43: Natürlich mehr Mut zur Eigenleistung, das einfach auch gut planen, hier auch ein bisschen Zeit einplanen zu gucken, wen kann ich mobilisieren, wer hat Zeit und vielleicht auch Lust, auf der Baustelle zu helfen.

00:26:54: Und wenn es auch nur in Wochenende ist, da auch wirklich nicht sich scheuen, wirklich mal zu fragen, weil bei uns war es auch ganz so.

00:27:00: Viele Freunde haben sich denn angeboten und Manchmal klappt es und manchmal klappt es nicht, aber einfach auch dankbar dafür sein, wenn man jemanden hat, der auf der Baustelle hilft.

00:27:08: Dann natürlich eine bessere Planung.

00:27:10: der Übergänge und der Gewerke.

00:27:12: Welche Gewerke können vielleicht noch Zusatzaufgaben übernehmen, ohne dass ihr dafür noch ein externes Gewerk nochmal anfragen müsst.

00:27:20: Dann die Angebote wirklich verstehen und auch wirklich im Detail vergleichen, was ist drin, was ist nicht drin, was ist vielleicht noch ein Potenzial, was teurer werden kann.

00:27:30: Also wenn es ein relativ offenes Angebot steht, guckt euch auf jeden Fall auch die Fußnoten an, wenn es welche gibt.

00:27:36: Und zu der gute Letzt vorher wirklich wissen, was man möchte und was auch wirklich realistisch umsetzbar ist.

00:27:42: Wir wollen auch immer alles, am liebsten alles und möglichst schön und möglichst viel, geht halt leider nicht immer alles.

00:27:49: Und ja, wenn euch diese Folge gefallen hat oder wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns natürlich sehr, wenn ihr uns hier folgt, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst.

00:27:58: Wir freuen uns auch immer sehr über fünf Sterne bei Spotify oder bei allen anderen Plattformen.

00:28:02: Und es gibt es nämlich jetzt auch auf allen anderen Plattformen seit letzter Woche.

00:28:06: Und Steffi, was erwartet uns denn in der kommenden Podcastfolge?

00:28:13: Also in der kommenden Podcast-Reuge geht es darum, wie ihr euren Garten perfekt planen könnt.

00:28:19: Wir sind jetzt genau im Frühjahr und jetzt ist die perfekte Zeit, um das Ganze zu machen.

00:28:24: Ich spreche da aus Erfahrung, denn wir haben unseren Garten glaube ich siebenmal irgendwie zwischenlösungsmäßig umgebaut, was sehr viel Zeit gekostet hat und natürlich auch ein bisschen Budget.

00:28:38: Und im Nachhinein kann ich euch schon mal so viel verraten, es war nicht wirklich sinnvoll.

00:28:43: möchte ich euch ersparen.

00:28:45: Cool, wenn ich sie da gespannt ist für uns ja auch, ich meine, wir, unser Garten ist auch noch nicht fertig, da freue ich mich sehr, denn ich bin bestimmt einiges mit.

00:28:52: Dann vielen Dank und eine

00:28:54: schöne Woche.

00:28:54: Tschüss.

00:28:56: Ciao.

00:28:57: Tschüss.

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